Vancouver

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17.08.2016 – Stanley Park

Vancouver – angeblich die schönste Stadt. Gerade erst angekommen, kann ich das jetzt schon teilweise bestätigen. Die Stadt hat ihren Flair.

Wir waren relativ früh am Hotel, so dass wir noch nicht aufs Zimmer konnten. Unser Hotel (Barcley’s Hotel in der Robson Street) liegt in der Nähe vom Stanley Park, welchen wir dann gleich zu Fuß erkundet haben. Der Park ist wirklich sehr schön, mit vielen alten Bäumen und einem Strand. Man kann sehr schön im Schatten spazieren gehen – durch die Wälder gut geschützt, trotzdem: Hallo Sonnenbrand!


18.08.2016 – Capilano Hängebrücke und Grouse Mountain

Auf zu Vancouvers schönsten Plätzen – hinein in die Natur, den Regenwald hat Vacnouver vor der Türe sozusagen! Diesen Gedanken hatten wir heute morgen und ich glaube 90% der anderen Touristen auch.

Wir sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus Nr. 246 für CAD 2,75/Person = ca. € 1,89 für ganz Vanouver – da kostet die Kurzstrecke in Nürnberg schon mehr!) vom Hotel aus zuerst zur Hängebrücke gefahren. Wir vermuteten schon, dass viel los sein wird, aber was wir vor Ort angetroffen hatten, war dann doch zu viel für unseren Geschmack! Von der Brücke hatten wir GAR NICHTS gesehen vor lauter Leuten. Da war ich aber auch einerseits froh, dass so viele Leute auf der Brücke waren, denn an Stellen wo wenige Leute waren, wackelte es ziemlich … uuuaaahhhh … da hatte ich ein wenig Schiss, muss ich zugeben.

Auf der anderen Seite angekommen war ein sehr schöner Pfad durch den Regenwald angelegt. Mit Skywalk und Baumwipfelpfad.

Man sollte durchaus die sogn. Suspention Bridge machen, allerdings gleich um 8 Uhr früh oder ganz spät am Abend. Sonst sind einfach zu viele Leute unterwegs und man läuft im Gänsemarsch nur hinterher.

Mit dem Bus Nr. 236 fuhren wir dann direkt weiter zum Grouse Mountain, wo wir mit der Gondel nach oben gefahren sind. Hier war auch viel los, aber es hat sich ganz gut verlaufen. Es war ziemlich warm und es gab für uns Bleich- bis Rotgesichter wenig Schatten – gut, dass ich mich vorher mit Sonnenmilch eingeschmiert hatte.

Von hier oben hat man einen schönen Blick auf Vancouver und als wir über einen kleinen Hügel gelaufen sind, sahen wir auf einmal einen riesigen Berg in weiter Ferne vor uns. Leider kommt es auf den Bildern nicht so rüber, wie es in echt aussah, aber es sah aus, als ob der Berg in der Luft schwebte!

CA40

Wir sind dann noch weiter hoch auf den Gipfel mit dem Sessellift gefahren und von dort aus hat man einen noch besseren und baumfreieren Blick auf Vancouver.

Übernachtung wieder im Barclay’s Hotel. Das Hotel bekommt leider nur 2 Hasen, da wir wieder ein ziemlich kleines Bett haben und uns dem nächtlichen Kampf um Platz und Decke stellen müssen. Hase gewinnt meistens.


19.08.2016 – Hopp On, aber besser nicht Hopp-Off Bustour

Für heute haben wir uns den beliebten Hopp On Hopp Off Bus vorgenommen. Wir hatten direkt vor der Türe eine Station. Leider waren bereits in der Früh fast alle Busse schon voll; zwei Busse fuhren ohne Anhalten vorbei, die Schlange immer länger und die Busse immer voller. Nachdem wir eh nur 2 Stationen fahren wollten, liefen wir dann einfach zur nächsten Station und da hatten wir Glück. Es stiegen Leute aus und nur wir ein 🙂 Der erste Stopp waren die Totem Poles.

Wir versuchten dann wieder unser Glück einen Platz im Bus zu bekommen, was schwierig ist, denn bereits ca. 25 Leute standen bereits vor uns – und es fahren nur volle Busse vor. Erstaunlicherweise bekamen wir dann doch in einem sehr voll aussehenden Bus noch 2 Plätze, aber leider nicht nebeneinander.

Die nächste Station war Granville Island – eine Shopping- und Fressmeile in Vancouver. Wir fanden einen Stand mit German Bratwurst! Na dann: 3 im Weckla (ok, es war nur ein Hotdog mit deutscher Bratwurst, aber sehr lecker).

Zurück an der Busstation erwartete uns wieder eine lange Schlange an Hopp-On’ern und wir erfuhren, dass schon seit 35 Minuten kein Bus mehr kam (normalerweise sollten alle 10 Minuten Busse kommen). Nach weiteren 10 Minuten kamen dann zwei volle Busse und nahezu keine Leute stiegen aus. Wir wissen warum, denn bei der geringen Anzahl an Bussen will keiner seinen ergatterten Platz hergeben! Hier finden wir, dass die Hopp On Hopp Off Organisation mehr Busse einsetzen sollte und auch an den Hauptattraktionen Personal an die Haltestellen stellen sollten, die alles koordinieren und Tickets verkaufen. In New York waren durchaus mehr Leute unterwegs und hier klappte alles einwandfrei. Als wir dann doch wieder zwei Plätze bekamen – wieder der eine vorne, die andere hinten, stiegen wir in Chinatown aus.

Von Chinatown aus kann man bequem nach Gastown laufen – die Altstadt von Vancover. Hier steht auch die berühmte Dampfuhr, die alle 15 Minuten einen bekannten Ton flötet (bei uns war es der BigBen Glockenklang).

Hier endet dann unsere Hopp On und lieber not Hopp Off Tour und wir fuhren mit dem letzten Bus wieder zurück an unsere Anfangsstation und genossen noch einen Vanille-Eiskalt-Kaffee von Starbucks, ehe wir ins Hotel zum Abkühlen gingen. Hier noch ein paar Eindrücke von der Bus-Tour.

Vancouver ist eine schöne Stadt, in der man sich durchaus wohlfühlen kann. Der Stanley Park ist toll – so mitten in einer Großstadt. Vancouver hat weltweit die drittgrößte Population an Chinesen – außerhalb Chinas, was man an den Restaurants auch merkt. Es gibt sehr viele asiatische Restaurants und viele Sushi-Restaurants. Und: „Vancouver wird Ihnen präsentiert von: STARBUCKS“ 🙂 Ich glaube an fast jeder Straßenecke findet man einen Starbucks (und den MacBook-Free-Wifi-Nutzenden-Bloggern davor).

Wir empfehlen eine Reise nach Vancouver, aber vielleicht in einer weniger urlaubsreichen Zeit. Der Frühling ist bestimmt auch toll hier, wenn alles blüht.

Wir beenden unsere Großstadttour somit und machen uns auf den Weg nach Vancouver Island.

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2 Comments

  1. Yvonne Nörr says:

    Na? Endlich mal wieder schönes Wetter? Könnt Ihr sooo viele Eindrücke überhaupt aufnehmen? Ein tolles Erlebnis! Leider ist die Hälfte schon wieder vorbei… Alles Liebe und Gute! Yvonne

    1. Die.Birke says:

      Ach das geht schon. Ich verarbeite Nachts alles, während ich nicht schlafen kann. Zum Schlafen hab ich ja im Büro wieder Zeit! 😉

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