Petten in Nord-Holland

Der Sommer 2020 führte uns nach Nord-Holland. Vorher verbrachten wir 1 Woche an der deutschen Nordseeküste.

Über den Ijsselmeer Damm fuhren wir von Norddeutschland runter an der Küste nach Petten – unser Ziel für die nächste Woche.
Der Damm trennt die Nordsee vom Ijsselmeer und ist ca. 32 km lang.

Unser Campingplatz Corfwater liegt direkt am Strand und mitten in den künstlich erbauten Dünen. Diese Dünen dienen dem Küstenschutz und sollen das Festland vor dem Meer retten.
Auch hier war der Campingplatz sehr sauber – mag an Corona liegen. Die Betreiber sind sehr hilfsbereit und nett und der Platz ist auch sehr nett gelegen in terrasenähnlicher Anlage.
Nur von den Möwen muss man sich etwas in acht nehmen, denn sie klauen einem die Brötchen glatt vom Teller 🙂

Dieser Teil der Nordseeküste ist wesentlich schöner, als der norddeutsche Teil. Die Strände sind schöner und auch das Umland.
Mit dem Fahrrad machten wir bei starkem Gegenwind einen Ausflug zu den Schoorlse Dünen und machten dort eine kleine Wanderung durch Wälder und Dünen.

Der nächst größere Ort Alkmaar ist bekannt für seinen traditionellen Käsemarkt. Auch hier fand dieser leider wegen Corona nicht statt, aber der Ort ist dennoch eine Reise wert.

Am Strand von Petten kann man kilometerweit sowohl in die eine, als auch andere Richtung spazieren gehen. Ein sehr schöner breiter Strand an dem bei viel Wind auch einige Kite-Surfer ihre Show abziehen – beeindruckend, wie sie oftmals durch die Lüfte segeln.

Am Strand von Petten gibt es die Wall of shame. Kleine „Kunstwerke“ aus dem angespülten Müll.

Wir hatten mit dem Wind und Wetter in diesem Urlaub leider etwas Pech. Wir wollten ursprünglich eine ganze Woche bleiben und sind aber 2 Tage vorher abgereist. Es gibt nicht viele Sehenswürdigkeiten und bei ständigem Gegenwind wollten wir nicht radfahren. Das Wasser war zu kalt zum Baden, so hat man nach ein paar Tagen die Gegend größtenteils gesehen. Und uns das hundertste Windrad oder den tausendsten Strand anzusehen, hatten wir keine Lust.
Vielleicht mal in einem Jahr ohne Corona – aber mit den vielen Maßnahmen macht es nicht besonders Spaß, durch die Gegend zu reisen.

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